Stabile Grundlage: Knochenaufbau für Implantate in Oberursel
Zahnarztpraxis Dres. Mader: Ihre Spezialisten für biologischen Knochenaufbau
Gründe für eine Rückbildung des Kieferknochens können beispielsweise eine Zahnlücke, eine Beschädigung durch Parodontitis oder eine Falschbelastung durch eine Prothese sein. In diesem Fall muss vor dem Einsetzen des Implantats zunächst der Kieferknochen an der betroffenen Stelle wieder aufgebaut, also verbeitert und/oder erhöht werden.
Die moderne Zahnmedizin hält hierfür verschiedene Methoden bereit, allen voran der biologische Knochenaufbau, bei dem aus körpereigenem Knochenmaterial die Grundlage für den neuen Kieferknochen gewonnen wird. Unser Team rund um die Zahnärzte Dres. Mader in Oberursel steht Ihnen bei diesem besonderen Eingriff mit Expertise und viel Einfühlungsvermögen zur Seite.
Öffnungszeiten
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Biologische Knochenaugmentation in Oberursel
Die effektivste Methode, einen rückgebildeten Kieferknochen wieder aufzubauen, ist die biologische Augmentation. Dafür wird dem Patienten Knochenmaterial in der Regel aus dem Kiefer entnommen und meist als Schale oder Scheibe an die entsprechende Stelle angebracht.
Alternatives Knochenmaterial können auch Tier- oder künstliche Knochen sein, die Behandlung mit körpereigenen Knochen ist aber deutlich verträglicher und erfolgsversprechender.
Als „Füllmaterial“ dienen gehobelte Knochenspäne, die als Paste in den geschaffenen Hohlraum eingefüllt wird. Dort verbindet sie sich mit dem vorhandenen Kieferknochen und wächst als neuer Knochen an. Dieser Prozess dauert mehrere Monate, während der die Zahnlücke mit einem Provisorium geschlossen wird.
Eine der effektivsten Methoden für den biologischen Knochenaufbau ist die Khoury-Technik, die präzise handwerkliche Fertigkeiten und viel Erfahrung erfordert. Um Ihnen die beste Behandlung bieten zu können, haben wir diese Kompetenzen in einer zweijährigen Fortbildung zum Thema Khoury-Technik perfektioniert.
Unsere Methoden für den biologischen Knochenaufbau
- Schalentechnik (Khoury-Technik): Hier wird eine Schale aus Eigenknochen am Kiefer angebracht, in die die Knochenspäne gefüllt werden.
- Auf-/Anlagerungsplastik: Eine Knochenscheibe wird mit leichtem Abstand auf den Kieferknochen geschraubt, der entstandene Hohlraum mit Knochenspänen befüllt.
- Sinuslift: In der Kieferhöhle des Oberkiefers wird ein Hohlraum für die Knochenspäne geschaffen.
- Bone Spreading: Der Kieferkamm wird durch einen Schnitt gespreizt, in den die Knochenspäne eingefüllt werden.
Individuelle Beratung zum Thema Knochenaufbau bei Ihrem Zahnarzt in Oberursel
Ob ein Knochenaufbau für das Einsetzen Ihres Implantats nötig ist und welche Methode sich in Ihrem Fall am besten eignet, klären wir mit Ihnen in einem ausführlichen Gespräch.
Grundsätzlich erfordert die Gesamtbehandlung vom biologischen Knochenaufbau bis zum vollständig eingeheilten Implantat viel Geduld. Denn sowohl der neue Knochen als auch das Implantat benötigen jeweils mehrere Monate, bis sie sicher mit dem Kiefer verbunden und voll einsatzfähig sind. Eine lange Wartezeit, die sich aber auszahlt – für mehr Lebensqualität und Wohlbefinden.
Wie bei allen aufwendigen Zahnbehandlungen werden auch die Kosten für einen biologischen Knochenaufbau und seine Folgebehandlungen nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Einige Zahnzusatzversicherungen allerdings haben die Behandlung in ihrem Portfolio.
Behandlungsdauer: Vom Knochenaufbau zum fertigen Implantat
- Entnahme und Anbringen des Knochenmaterials:
1 Sitzung á 90 Minuten - Aufbau des Knochens
3-4 Monate - Einsetzen des Implantats
1 Sitzung á 30-90 Minuten - Einheilung Implantat:
3-6 Monate
Behandlung einordnen: Knochenaufbau vor Implantaten: was vorab wichtig ist
Ein stabiler Kieferknochen ist die Grundlage für viele Implantatversorgungen. Wenn Knochen fehlt, kann ein gezielter Aufbau die spätere Behandlung sicherer planbar machen.
Typische Fragen vorab
- Reicht das vorhandene Knochenangebot für ein Implantat?
- Welche Aufbauform passt zur Situation?
- Wie beeinflusst der Knochenaufbau den Behandlungsablauf?
So gehen wir vor
- Wir prüfen Knochenangebot, Zahnfleisch und geplanten Zahnersatz.
- Der Aufbau wird passend zur Implantatplanung vorbereitet.
- Nach Heilung und Kontrolle folgt die weitere Versorgung.
Befundgerecht auswählen: Knochenaufbau im Oberkiefer und Unterkiefer
Wo und wie viel Knochen fehlt, entscheidet über die geeignete Methode. Ein kleiner lokaler Defekt wird anders behandelt als ein schmaler Kieferkamm oder fehlende Knochenhöhe im seitlichen Oberkiefer.
Schmaler Kieferkamm
Fehlt Knochen in der Breite, kann ein horizontaler Aufbau notwendig werden. Bei der Schalentechnik nach Khoury stabilisiert eine dünne Schale aus Eigenknochen den Bereich, der mit Knochenspänen aufgebaut wird.
Zu wenig Höhe im Oberkiefer
Im seitlichen Oberkiefer kann die Kieferhöhle den verfügbaren Knochen begrenzen. Ein Sinuslift schafft – je nach Befund intern oder extern – zusätzlichen Raum für den Knochenaufbau.
Kleinere lokale Defekte
Begrenzte Defekte lassen sich je nach Situation mit Knochenspänen, geeigneten Ersatzmaterialien und einer schützenden Membran aufbauen. Die Auswahl erfolgt individuell nach der Bildgebung.
Heilung verstehen: Material, Einheilzeit und weitere Implantatplanung
Ein Knochenaufbau ist kein isolierter Schritt. Materialwahl, Stabilität, Durchblutung und das geplante Implantat müssen von Beginn an zusammengedacht werden.
Eigenknochen und Ersatzmaterial
Eigenknochen enthält körpereigene Zellen und wird häufig mit Knochenersatzmaterial kombiniert. Welches Material und welche Entnahmestelle infrage kommen, hängt von Größe und Lage des Defekts ab.
Zeit für stabile Einheilung
Der aufgebaute Bereich braucht mehrere Monate, um belastbar einzuheilen. Eine feste Zeitangabe ist erst nach der Diagnostik möglich, weil Umfang, Methode und individuelle Heilung den Ablauf bestimmen.
Implantat gleichzeitig oder später
Bei ausreichender Primärstabilität kann ein Implantat in ausgewählten Fällen zusammen mit dem Aufbau gesetzt werden. Bei größeren Defekten erfolgt die Implantation meist in einem späteren Schritt.
Fachlich betreut: Dr. Alexander Mader und Dr. Maximilian Mader begleiten Ihre Behandlung
Die Inhalte und Behandlungsabläufe werden in der Zahnarztpraxis Dres. Mader fachlich eingeordnet. Für viele Versorgungen profitieren Sie von der engen Abstimmung zwischen Behandlung, Prophylaxe und praxiseigenem Meisterlabor.
- Zahnärztliche Betreuung vor Ort in Oberursel
- Individuelle Diagnostik und transparente Behandlungsplanung
- Praxiseigenes zahntechnisches Meisterlabor für kurze Abstimmungswege
- Zuletzt fachlich geprüft: 22.01.2025
Passende Themen: Häufig kombiniert oder im Zusammenhang wichtig
Häufige Fragen: Antworten zur Behandlung
Wann ist ein Knochenaufbau notwendig?
Ein Knochenaufbau kann nötig sein, wenn der vorhandene Kieferknochen für ein Implantat nicht ausreichend hoch oder breit ist.
Wird der Knochenaufbau immer vor dem Implantat gemacht?
Das hängt vom Befund ab. In manchen Fällen kann der Aufbau separat erfolgen, in anderen lässt er sich mit weiteren Behandlungsschritten kombinieren.
Wie wird entschieden, welche Methode passt?
Die Entscheidung basiert auf Diagnostik, Knochenangebot, geplanter Implantatposition und Ihrem individuellen Behandlungsziel.
Wie lange dauert die Heilung nach einem Knochenaufbau?
Der Knochen benötigt in der Regel mehrere Monate zur Einheilung. Die konkrete Dauer hängt von Umfang, Methode, Material, Implantatplanung und individueller Heilung ab und wird nach der Diagnostik eingeordnet.
Welches Material wird für den Knochenaufbau verwendet?
Je nach Defekt kommen Eigenknochen, Knochenersatzmaterial oder eine Kombination infrage. Für die Entscheidung sind unter anderem Defektgröße, Lage und geplante Implantatposition wichtig.
Was ist die Schalentechnik nach Khoury?
Bei der Schalentechnik stabilisiert eine dünne Schale aus Eigenknochen den aufzubauenden Bereich. Der Zwischenraum wird mit Knochenspänen gefüllt und kann so kontrolliert einheilen.
Was bedeutet Sinuslift im Oberkiefer?
Ein Sinuslift hebt die Schleimhaut der Kieferhöhle vorsichtig an, damit darunter Knochen aufgebaut werden kann. Er kommt infrage, wenn im seitlichen Oberkiefer nicht genügend Knochenhöhe für ein Implantat vorhanden ist.